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Die Fahrt mit der Rhätischen Bahn ist sehr pittoresk und jedes Mal wieder eine Augenweide. Ich habe mir beim Umsteigen in Landquart einen sicheren Fensterplatz geschnappt. Schliesslich möchte ich auf der Fahrt die Aussicht nicht verpassen. Zugfahren mag ich. Es ist so schön entspannend. Und ich kann dabei tausend Dinge machen. Nur jetzt gerade widme ich meine ganze Aufmerksamkeit der Natur auf dem Weg ins Engadin.

Das Wochenende verbringe ich im Carlton St. Moritz. Am Bahnhof werde ich von Filipe, dem Chauffeur erwartet. Der Transfer ins Hotel dauert nicht lange. Jedoch geht es bergauf und das verspricht eine grossartige Aussicht!

Schöne Aussichten auf St. Moritz Bad

Märchenhafte Aussicht nach Corviglia

Der morgendliche Blick auf St. Moritz Bad ist sehr stimmungsvoll

Panorama in Richtung Lej da Staz

An der Rezeption checke ich ein und werde vom Concierge in mein Zimmer gebracht. Ich trete ein in eine rote Deluxe Suite. 70 Quadratmeter zählt meine Räumlichkeit, die ich an diesem Wochenende ganz alleine mein Eigen nennen darf. Das Interieur zeigt ganz klar klar die Handschrift von Carlo Rampazzi, der auch für das Innendesign vom Hotel Eden Roc Ascona verantwortlich ist. Soviel kleine Details zeigen auf, mit wieviel Hingabe das Hotel ausgestattet ist.

Die Aussicht aus dem Zimmer ist phänomenal. Mir bleiben keine Wünsche übrig, Und wenn doch, dann steht mir ein persönlicher Butler auf Wunsch zur Seite. Die Rundum-Wohlfühl Sensation ist garantiert. Das gesamte Personal ist sehr professionell, freundlich, zuvorkommend und aufmerksam. Der Gast und das Erlebnis der Extraklasse auf höchstem Niveau steht im Mittelpunkt. Und das spürt man!

Pompöse Deluxe Suite

Das fürstliche Wohnzimmer in der Deluxe Suite

Schlafen wie die Könige

Das Carlton Luxushotel wurde 1913 eröffnet

Mit dem Outdoor Butler auf Erkundungstour

Urs Wiederkehr ist Carlton’s erster Outdoor Butler. Ein stattlicher und diskreter Mann, der den Gästen Erlebnisse in der Natur ermöglicht. Urs wohnt seit 30 Jahren in St. Moritz und war fast genauso lange Skilehrer. Und dann kam das Angebot von Dominic Bachofen, dem Direktor des Carlton Hotels. Den Begriff ‚Outdoor Butler‘ hat der Direktor selbst erfunden. Wiederkehr kennt das Engadin wie seine eigene Hosentasche. Er versucht mit seinem Wissen und Ratschlägen den Gästen einzigartige Outdoor Erlebnisse zu ermöglichen. Und so auch an meinem Wochenende in St. Moritz.

‚Sooooo gross war der Rachen des Bären’…. Urs Wiederkehr erzählt packende Geschichten

Ein Märchenausflug wie bei Cinderella

Am Bahnhof St. Moritz steige ich in den Zug und fahre knappe zehn Minuten nach Pontresina. Unmittelbar in der Nähe des Bahnhofs warten auch schon Pferdekutschen. Wunderschöne, mächtige Kaltblüter, die an den Kutschen eingespannt sind, lassen auf eine märchenhafte Ausfahrt voraussehen. Meinen Atem sehe ich in der Luft der klirrenden Kälte. Ich wickle mich in warme Decken ein. Den Duft der Pferde in der Nase und den schnaubenden Klängen der Vierbeiner im Gehör, geht es mit den Kutschen eine ganze Weile durch den verschneiten Wald in Richtung Restaurant Roseg Gletscher, wo ein herzhaftes Fondue meinen Hunger stillen wird.

Mächtige Kaltblüter

Mit dem Kutschengespann durch den Märchenwald

Auch ein schöner Pferderücken kann entzücken

Was guckst du?

Schelmisch grinst das Pferd

Fondue und Raclette. Eine seltene aber leckere Kombination

Hotel Restaurant Roseg Gletscher in Pontresina. Ein Farbtupfer in der Schneelandschaft

Ein keckes Vögelchen im Wald von Pontresina

Das Engadin

Das Engadin zählt unendlich viele, reizvolle, charmante und bezaubernde Orte. Obwohl die Schweiz landschaftlich ohnehin schon stark ist, so hat das Engadin seine besonderen Reize. Es lohnt sich immer auszukundschaften, neue Wege zu gehen und neue Perspektiven zu sehen. Ein paar Eindrücke auf den folgenden Bildern.